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Ministrantenmesse

Sonntag, 30. November 2014

(1. Adventsonntag)

Am 1. Adventsonntag gestalteten die Ministranten und ihre Betreuer wieder den 2. Gottesdienst.


Leider konnten heuer zum ersten Mal keine neuen Ministranten aufgenommen werden, da unsere Werbung erfolglos geblieben war. Das macht uns etwas traurig.

Allen Minis, die ihren Dienst beendet haben, wünschen wir alles Gute und Gottes Segen auf ihrem weiteren Lebensweg.

Das Thema des Gottesdienstes war heuer der Weihrauch, der Inzens. Der Weihrauchdienst ist bei den Hochfesten ein fixer Bestandteil des Gottesdienstes und stellt für die ausführenden Ministranten eine große Herausforderung dar. Klar ist, dass der Umgang damit immer wieder geübt werden muss und schon einige Erfahrung braucht.

Hier das Wichtigste, was man über den Weihrauch und seine Verwendung im Gottesdienst wissen sollte: Weihrauch ist das Harz des Weihrauchbaumes, eines Strauchs, der in den Trockengebieten um das Horn von Afrika, in Arabien und Indien wächst. Seine Gewinnung ist sehr aufwendig, daher ist er kostbar. Er wurde auch schon in vorchristlicher Zeit dazu verwendet, Gott und als gottgleich verehrten Menschen zu huldigen. Die Weisen aus dem Morgenland, so berichtet die Bibel, bringen Weihrauch als Gabe für den neugeborenen König im Stall von Betlehem. Im Alten Testament sind Rauch und Wolken ein Sinnbild dafür, dass Gott unmittelbar da ist und seine Gegenwart erfahren lässt. "Wie Weihrauch steige mein Gebet vor Dir auf; das Erheben meiner Hände gelte vor Dir als Abendopfer", heißt es im Psalm 141, Vers 2. Mit aufsteigendem Weihrauch ist also auch der Wunsch verbunden, dass Gott unser Gebet annehmen möge.

Wenn guter Weihrauch den Kirchenraum erfüllt und Duft verbreitet, kann das zum Ausdruck dafür werden, dass wir umhüllt sind von Gottes Barmherzigkeit und seine Gegenwart uns umgibt. So können wir selber zum "Wohlgeruch Christi" werden, wie der Apostel Paulus meint.

Zum Beginn der Messfeier wird der Altar inzensiert, das heißt beweihräuchert. Er ist ein Sinnbild für Christus, daher wird er zur Begrüßung vom Priester geküsst und bei Hochfesten durch Weihrauch geehrt. Wenn das Evangeliar vor dem Evangelium inzensiert wird, drückt das die Ehrfurcht und Freude darüber aus, dass der Herr in seinem Wort gegenwärtig ist. Das kleine Kreuzzeichen mit den Worten "Ehre sei dir, oh Herr" auf Stirn, Mund und Herz soll Zeichen dafür sein, dass die Botschaft Christi unseren Verstand, unsere Worte und unser Inneres treffen soll. Weihrauch über Brot und Wein bei der Opferung symbolisiert, dass sie für den Dienst vor Gott vorbereitet werden. Im Anschluss daran werden auch der Priester und alle Mitfeiernden inzensiert. Denn sie gehören durch die Taufe zu Jesus, sind Leib Chrisi und sollen in das heilige Opfer hineingenommen werden. Bei der Wandlung werden Leib und Blut Christi beweihräuchert. Weihrauch ist hier das Zeichen unserer Anbetung und Hingabe.    

Kathrin und Fritz Miny

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Highlights und Erinnerungen 2014


Firmung mit Bischof Aichern

Der 7. Juni war nicht nur für die Firmlinge ein besonderer Tag. Bei einer Firmung mit einem Bischof, in diesem Fall Altbischof Maximilian Aichern, haben auch die Ministranten besondere Dienste zu leisten.

Erinnern werden wir uns aber besonders an die Begegnung mit ihm in der Sakristei: seine lieben ermunternden Worte, den zusammenschraubbaren Stab und die kostbaren Tücher für das Halten der Mitra und des Stabes.

 

 

 

Ministrantenlagerfeuer zur Sonnenwende

Wie jedes Jahr hatten wir auch heuer vor Schulschluss eine besondere Aktivität: Wir machten ein Lagerfeuer im Garten von Kathrin und Fritz. Wir trafen uns am Freitag, 20. Juni 2014, um 16 Uhr vor dem Pfarrheim. Dann wanderten wir mit Fritz gemeinsam durch den Wald zum Haus in der Waldsiedlung, wo uns Kathrin schon erwartete.  

Dort zündeten wir unser Lagerfeuer an und als die Glut vollkommen war, brieten wir die Knacker an den gespitzten Haselnussstöcken. Ein herzliches Dankeschön an die Fleischhauerei Draxler und die Bäckerei Freller für die Spende der Knacker und des köstlichen Brotes und Gebäcks. Weil es doch ein kühlerer Tag war, war in der Garage für uns gedeckt. Auch mit Erdbeeren aus verschiedenen Elterngärten und von Hrn. Huber aus der Siedlung sowie mit Kuchen und Chips wurden wir verwöhnt. Wir ließen uns genügend Spiele einfallen. Besonders bei "Räuber und Gendarm" brauchten wir den ganzen Garten. Gut, dass er so groß ist und wir die zahlreichen Möglichkeiten zum Verstecken nutzen konnten.

Kathrin und Fritz Miny