Pfarrer Dr. Markus Luger

Luger

Markus Luger wurde 1975 in Linz geboren und wuchs in Oberösterreich auf. Nach der HTL-Matura im Fach Hochbautechnik absolvierte er seinen Präsenzdienst und eine Zeit freiwilligen Zivildienstes. In der Folge war er einige Jahre als Techniker in der Bauwirtschaft tätig, bis er schließlich 1999 sein Theologiestudium begann. Er studierte in Linz und Wien und schloss 2007 sein Studium in Theologie ab. Anschließend war er für 3 Jahre durchgehend in der Pfarrseelsorge tätig, ehe er 2010 mit der Erstellung einer Dissertation zu einer moralphilosophischen Themenstellung begann und mit der Begleitung geistlicher Gemeinschaften betraut wurde. Im Sommer 2016 schloss er seine Dissertation mit dem Titel: „Diskurs und Naturrecht“ ab und ist weiterhin in der Pfarrseelsorge und in diözesanen Aufgaben tätig. Im Juni 2017 hat Markus Luger seine Abschlussprüfung für das Doktorat absolviert.

Ab September 2017 hat er die Pfarrersaufgabe in Hellmonsödt übernommen. Nach einer ersten Phase des Kennenlernens möchte Herr Pfarrer Luger insbesondere spirituelle und bildungsmäßige Angebote setzen und Sie, liebe Mitglieder der Pfarrgemeinde Hellmonsödt, auf Ihrem Lebens- und Glaubensweg begleiten. Gerne geht Herr Pfarrer Luger auch auf Ihre Wünsche und Impulse in den seelsorglichen Angelegenheiten ein, soweit es seine Ressourcen ermöglichen.

Auf die Begegnung mit Ihnen allen und eine gute und segensreiche Zusammenarbeit mit den ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern freut sich Dr. Markus Luger.




 

Pater Bernhard Pagitsch

pfarrerIch bin Pater Bernhard Pagitsch, ein Mariannhiller Missionar, geboren im Lungau, im Salzburger Land. Ich bin 1952 ins Kloster Riedegg, Gallneukirchen, eingetreten und war dann von 1966 bis 2007 in Südafrika und Zambia als Missionar tätig. Seit 2007 bin ich wieder Missionar in Österreich, als Superior unseres Klosters in Riedegg und seit 2009 als Pfarrprovisor in Hellmonsödt. Nach all den Jahren in Afrika war es für mich eine neue, aber interessante Herausforderung, hier in der Heimat wieder in die Pastoralarbeit einzusteigen.

In Afrika ist die Kirche noch sehr jung, hat kaum eine christliche Tradition und ist daher auch nur wenig verwurzelt in der Kultur. Hier in der Heimat besteht eine Jahrtausende alte christliche Tradition, die sich auch in den vielen, sinnvollen christlichen Bräuchen ausdrückt, die Gott sei Dank noch gepflegt werden. Ich freue mich darüber, ich schätze sie und erlebe sie auch in unserer Pfarre Hellmonsödt. Ich habe mich gut eingelebt und schätze die sehr gute Zusammenarbeit im PGR, die auch bei der PGR Wahl mit einer Wahlbeteiligung von über 50% sehr positiv zum Ausdruck kam, und mit all den aktiven Vereinen der Pfarre.

Man spricht heute viel von Neu-Evangelisierung. Zu diesem Zweck hat Papst Benedikt auch das Jahr des Glaubens ausgerufen, anlässlich des 50-Jahr-Jubiläums der Eröffnung des Zweiten Vatikanischen Konzils, zur Vertiefung des Glaubens der Kirche, aber auch zur persönlichen Wiederentdeckung der Glaubensinhalte. Das ist eine große Herausforderung an uns alle, nicht nur an die Priester. Die Hl. Hildegard von Bingen war nicht nur eine Gesundheitskünstlerin, sondern eine tief religiöse Frau, eine Mystikerin, die auch in einer sehr schwierigen Zeit lebte, aber die Kirche liebte. Sie sagt uns, dass eine Erneuerung der Kirche nicht nur mit Änderung äußerer Formen erreicht werden kann, sondern vor allem durch Erneuerung von den Wurzeln her, in einer persönlichen Erneuerung, vor allem durch eine Vertiefung des Glaubens aller Gläubigen. Für mich ist das ein sehr wichtiges Anliegen für unsere Pfarre. Gemeinsam können wir sicher viel Positives erreichen.